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Freitag der 14. Oktober 2011. Nach dem letzten Grappa, welchen wir zwischen dem 13ten und 14ten kurz vor dem Pennen getrunken haben, geht’s dann endlich in die Federn. Kurz nochmals das Wetter von morgen oder heute kontrolliert. Scheint nicht übel zu werden. In Anbetracht des hohen Alkoholpegels beschliessen wir, dass wir erst um ca. 7.00 Uhr aufzustehen. Gesagt getan.


Irgendwie werde ich trotz ausgiebigem Frühstück den Eindruck nicht los, das ich ziemlich nach Grappa stinke - Restalkohol eben. Michi macht auch nicht gerade den besten Eindruck. Irgendwas (Brummschädel) beschäftigt ihn.

Seerose und nur noch einwassern.


Leider ist der Wind so stark, dass wir nur mit halber Leistung im See rumcruisen können. Spass macht dies nun wirklich nicht. Wir beackern unsere bekannten Spots und schon nach kurzer Zeit, hackt Michi ein Egli auf Fäbe-Jig. Der wäre ja schon mal aus dem Schneider.


Da Michi um 10.00 Uhr noch an einer Mitarbeiterinformation teilnehmen muss, geht es zurück zur Seerose. Ich befische für ca. 1.1/2 Std. die Seeseite bei der KIBAG ab. Jedoch bleibt der Erfolg aus. Trotzdem, dass es hier zumindest weniger windig ist.


Als Michi wieder zurück ist, halten wir eine kurze Lagebesprechung ab. Rapperswil wäre da ja noch eine Option. In diesem Teil des Sees ist es meistens weniger windig. Gut eingepackt geben wir Vollgas. 30 Minuten später sind wir im ruhigen Teil vor Rapperswil. Hier kenne ich ein paar gute Hotspots, in welchen sich einige grössere Alets und auch Egli tummeln.


Der Himmel reisst in diesem Moment auf und die Sonne kommt wärmend hinter den Wolken hervor. Kurz den LC Gunfish montiert und schön vor der Schilfwand platziert. Ich komme gerade dazu, knapp zwei, drei Umdrehungen zu machen, schon spritz es lautstark aus dem Wasser. Leider hängt der Fisch nicht. Zweiter Versuch und jetzt spüre ich doch schon ziemliche Gegenwehr. Hängt.


Nach ein paar weiteren Versuchen wechseln wir den Spot.

Und Herr Meier (Michi) hat beschlossen, Jerkbait zu fischen. Erster Wurf in einem Kleinen Hafen unter die Bäume und dann knallts. Fish on, Rute krumm und Herr Meier in Action. Scheisse ist das ein Riesen-Teil. Hier noch das Video dazu.


Bei mir läuft nichts. Vielleicht ist es eben jetzt endgültig vorbei mit Topwater. Also auch ich wechsle den Köder.


Nochmals wechseln wir den Platz

Und Michi schlägt nochmals zu. Diesmal eine Nummer kleiner aber immer noch beachtenswert. Eine ganze Horde von pubertierenden Alets folgen dem gehackten Fisch. Dann ist auch hier der Spuk vorbei. Also brechen wir auf und fahren zurück in den oberen Teil des Sees.


Wie ich befürchtet habe, haben weder Wind noch Wellen nachgelassen. Ich gebe trotzdem Vollgas. Mit dem Erfolg, dass wir nach 5 Minuten durchnässt sind. Also runter mit dem Gas und schön langsam zurück zur Auswasserungsstelle bei der Seerose hochcruisen.