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Es war einmal an einem Sonntagmorgen im September 2009..

...es ist neblig, dunkel und der Wecker geht los. Scheisse...whats up? Raus aus den Federn - rein in die Klamotten. Tackleboxen,  3 oder besser doch 4 Ruten!? Habe ich wirklich Alles? Geht heute vielleicht was auf Topwater? Und habe ich nicht irgendwo noch so einen Gummifrosch? Da ist das Teil ja. Eigentlich ein Basslure; geht doch sicher auch für Hechte, welche hungrig Seerosen stehen.


Rahel ist mit der Kamera dabei und freut sich auf ein Photoshooting. Und Michi warte schon beim Bootssteg auf uns. Ich habe ja seit September ein Ruderboot und einen Bootsplatz am Türlersee.


Nebelschwaden ziehen über den See, kein Wind geht und das Wasser ist spiegelblank. Rasch die Presenning entfernt, Tackle ins Boot und ab auf den See. Gelich die ersten Hotspots angerudert (E-Motor wäre e ben schon cool) und los geht es.


Michi versucht es bereits eifrig mit Spinnerbaits; ich habe mal den SPRO-Frosch montiert. Die Seerosenfelder sind immer noch da. Wurf bis fast ans Ufer. Langsam bewege ich den Frosch über die Seerosen hinweg. Immer wieder verleihe ich dem Köder mit kurzen Rucken die typischen Schnwimmbewegungen eines Frosches. Kurze Pausen auf den Seerosen und dann wieder ab ins Wasser.


Derweil Michi seinen "Holy-Spinnerbait" in Richtung Ufer schmeisst und mich insgeheim belächelt. Nächster Spot...
...und ich schlenze den Frosch cool unter den Ästen hindurch hinter die Seerosen. Und dann wieder - siehe oben.


Und kurz vor dem Ende der Seerosen kommt der Biss. Dass Wasser spritzt zur Seite und der Hecht hat den Frosch voll genommen.

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Hängt! Und jetzt gibt der Esox ziemlich Gas. Zurück in die Seerosen! Nein, mein Stahlvorfach und die Shimano Calcutta Conquest 101 an der Evergreen Airdriver zwingen den Hecht in Richtung Freiwasser.


Und kurze Zeit später halte ich meinen ersten Froggy-Hecht in den Händen. Einfach nur geil. Froggy rocks the Türli.


Die nächste Spots sind seerosenleer und so versuchen wir LC Pointer, Spinnerbaits usw. An diesem Morgen sind die Hechte in chter Beisslaune. Keine wirklich Grossen sind dabei. Aber am Ufer entlang rudern und die Köder unter die Gebüsche pitschen; ja fast wie Bass-Fischen.


Der eine oder andere Hecht lässt sich noch ins Boot bitten und gegen Mittag wird es so warm, dass wir beschliessen die Übung abzubrechen. Ein erfolgreicher Morgen geht zu ende.

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So, geniesst die Bilder, welche Rahel geschossen hat.